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Auf dem Tisch lag am Ehrenplatz immer Brot,

      welches den Wohlstand symbolisierte.


Roggenbrot – Quelle für Kraft und Energie!

 

      Brot ist eines der ältesten Lebensmittel der Welt. Archäologische Forschungen bezeugen, dass unsere Vorfahren schon vor mehr als 10.000 Jahren Brot gegessen haben.

       Anfangs haben die Menschen das Getreide nicht angebaut, sondern einfach Körner von Wildgetreidepflanzen (für uns heute Unkraut) gesammelt. Die Körner wurden roh gegessen, später zerrieb man sie zwischen Steinen und vermischte sie mit Wasser, um Brei herzustellen. Und endlich kam jemand auf die Idee, die Körner zu backen. Das Ergebnis war lecker und ließ sich länger aufbewahren. Aus dem Brei wurde ein Fladen geformt und damit begann die Geschichte des Brotbackens.

Was ist echtes Roggenbrot?

   Traditionelles oder lettisches nationales Roggenbrot, das nach den Methoden unserer Ahnen hergestellt wird. Die Brotherstellung findet in drei Stadien statt: Brühstück, Sauerteig, Teig. Roggenbrot, welches nach diesem Verfahren hergestellt wird, ist gesünder, weil keine Hefe verwendet wird. Vorteile: im lang andauernden, mehrstufigen Gärungsprozess erhält der Teig gute Backeigenschaften. Es werden natürliche Fermente gebildet, die die Verdauung fördern. Die in den Fermenten enthaltenen Vitamine wirken 200 mal effektiver als synthetische. Dem Teig und dem Brühteig wird zusätzlich Malz, Kümmel oder Zucker hinzugefügt. So entwickelt jede Roggenbrotsorte ihren besonderen Geschmack und ihr eigenes Aroma. 

   Roggenbrot ist das gesündeste aller Brote, weil es für den Organismus notwendige Vitamine (PP, B), Mineralstoffe (K, Mg, Fe, I) und Ballaststoffe enthält. Ein leckeres, gesundes Brot für jedermann.